"In constant touch" verlässt die Bühne und bleibt für immer in unseren Herzen

 

Es war nicht nur ein Bundesligaturnier, nein - es war mehr als nur ein Wettkampf. Es war ein Kapitel der BTSC-Geschichte, das am vergangenen Samstag mit einem großartig getanzten Finaldurchgang der A-Formation des Braunschweiger TSC zu Ende ging, für alle Beteiligten jedoch für immer etwas ganz Besonderes bleiben wird!

 

Zum letzten Mal tanzten die acht Paare der A-Formation des BTSC ihre Version der „In constant touch“ und zum letzten Mal berührten sie das Braunschweiger Publikum mit ihrer Performance so sehr, dass viele spontan von den Sitzen aufsprangen und den Tänzern nach dem Durchgang lautstark zujubelten. Standing Ovations für eine tolle Kür und einen Finaldurchgang voller Emotionen. Der Lohn: Sieben Mal die Bestnote in der Wertung!

 

Zum fünften und letzten Mal hatten sich die acht Standardformationen der 1. Bundesliga getroffen und beendeten nach einem stimmungsvollen Turnier die Saison 2016/2017. Der BTSC verließ am Samstag als Turnier- und Tabellensieger das Braunschweiger Parkett und qualifizierte sich damit vorzeitig für die Weltmeisterschaft, die am 25. November d. J. ebenfalls in der Volkswagen Halle stattfinden wird. Das war ein Saisonabschluss nach Maß!

 

Damit fand das Kapitel „Formationsneuformierung“ nicht nur ein glückliches, sondern vor allem auch ein erfolgreiches Ende. Cheftrainer Rüdiger Knaack schaffte es, mit Unterstützung von Felix Teufert und Thomas Kitta in weniger als 15 Monaten eine Mannschaft zu formen, die nahtlos an bisherige Formationserfolge anschloss und damit eigene Fußstapfen hinterlässt. Eine Mannschafts- und Trainerleistung, die über den gesamten Zeitraum höchsten körperlichen und mentalen Einsatz bei allen Beteiligten erforderte. Der Trainingsaufwand – gerade auch im abgelaufenen Jahr – war enorm. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Deutscher Meister, Vizeweltmeister, Sieger der 1. Bundesliga und die WM-Qualifikation.

 

  

  

  

 

Das war ein berechtigter Grund, mit allen zu feiern. So geschehen auf der bereits schon legendären Bundesligaparty im Turnieranschluss im Clubheim des Braunschweiger TSC, auf der sich fast alle Standardmannschaften noch einmal zum Abfeiern zusammenfanden.

 

Das A-Team des TSC Grün-Weiß Braunschweig belegte den sechsten Platz im Turnier - wie in der Ligatabelle - sicherte sich damit den Klassenerhalt.

 

 

Gesamtergebnis 1. Bundesliga Formationen Standard 2017 - Turnier Braunschweig

1. Braunschweiger TSC A   1 1 1 1 1 1 1

2. TSC Schwarz-Gold Göttingen A   2 2 2 2 2 3 2

3. 1. TC Ludwigsburg A   3 3 3 3 3 2 3

4.TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg A   4 4 4 4 4 4 4

5. TanzclubBernau A   5 5 5 5 5 5 5

------------------

6. TSC Grün-Weiß Braunschweig A   6 7 6 7 6 6 7

7. Boston Club Düsseldorf A   7 6 7 6 7 7 6

8. Rot-Weiß-Club Gießen A   8 8 8 8 8 8 8 8

 

 

[Fotos: Michael Steffan/Dieter Oldenbüttel]

 

 

 

Mit gelungener Finalleistung zum vierten Turniersieg

 

Einmal mehr bestätigte die A-Formation des Braunschweiger TSC ihre Fähigkeit zur perfekten Turniermannschaft!

 

Nach einem für Braunschweiger Verhältnisse durchschnittlichen ersten Durchgang und anschließender Videoanalyse ließen die Schützlinge von Trainer Rüdiger Knaack keinen Zweifel daran, wer das vierte Turnier der 1. Bundesliga Formationen Standard in Nürnberg gewinnen würde.

 

Durch eine deutliche Steigerung bei der Umsetzung der anspruchsvollen Choreographie „In constant touch“ und einer souveränen tänzerischen Leistung, insbesondere durch eine verbesserte Ausführung der einzelnen Bilder, überzeugte die Formation im Finaldurchgang nicht nur die Wertungsrichter sondern auch die Zuschauer in der Nürnberger Halle, die sich beim Team nach dem Durchgang mit tosendem Applaus für die Darbietung bedankte.

 

   

 

Sechs der sieben Wertungsrichter sahen am Ende den Braunschweiger TSC auf Platz 1. Damit erzielte die BTSC-Formation auch im Frankenland den sicheren Sieg.

 

Das nächste Turnier findet übrigens im heimischen Braunschweig statt. Am 4. März 2017 treffen sich Deutschlands beste Standardformationen in der Volkswagen Halle zum Saisonabschluss.

 

Gesamtergebnis 1. Bundesliga Formationen Standard 2017 - Turnier Nürnberg

1. Braunschweiger TSC 1 1 1 1 1 1 2
2. TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846 2 2 2 2 2 2 1

3. 1. TC Ludwigsburg 3 3 3 3 3 3 3

4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg 4 4 4 4 4 4 4

5. TC Bernau 5 5 5 5 5 5 5 5

------------------

6. Boston-Club Düsseldorf 6 6 7 6 7 6 6

7. TSC Grün-Weiß Braunschweig 7 7 6 7 6 7 7

8. Rot-Weiß Club Gießen 8 8 8 8 8 8 8

 

 

 

A-Formation setzt Siegesserie fort

 

Drei Turniere, drei Siege! Auch im dritten von insgesamt fünf Turnieren der 1. Bundesliga Formationen Standard ließ die A-Formation des Braunschweiger TSC nichts anbrennen. Mit fünf Einsen in ihrer Wertung gewann das Team von Cheftrainer Rüdiger Knaack das Turnier beim Nachbarn in Göttingen deutlich und führt die Ligatabelle weiterhin souverän an.

 

Mit ihrem Erfolg in der Göttinger Sparkassen Arena ist der Mannschaft der Bundesligasieg und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft der Standardformationen am 25. November 2017 im heimischen Braunschweig kaum noch zu nehmen.

 

Das nächste Turnier der 1. Bundesliga findet am 18. Februar 2017 in Nürnberg statt.

 

Gesamtergebnis 1. Bundesliga Formationen Standard 2017 - Turnier Göttingen

1. Braunschweiger TSC 2 1 1 1 1 1 3

2. TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846 1 2 2 2 2 2 1

3. 1. TC Ludwigsburg 3 3 3 3 3 3 2

4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg 4 5 4 4 4 4 4

5. TC Bernau 4 5 4 5 5 5 5 5

------------------

6. TSC Grün-Weiß Braunschweig 7 6 6 6 6 7 8

7. Boston-Club Düsseldorf 6 7 7 7 7 6 6

8. Rot-Weiß Club Gießen 8 8 8 8 8 8 7

 

[Foto: Michael Steffan]



Mit alter Stärke zum Bundesligasieg

 

Mit einer Topleistung und einer Idealwertung von sieben Einsen gewann die A-Formation in Berlin das zweite Turnier der 1. Bundesliga Formationen Standard und knüpfte damit nahtlos an den Erfolg zum Saisonaufgang in Ludwigsburg an. Insbesondere Cheftrainer Rüdiger Knaack zeigte sich begeistert. „Der finale Durchgang war besser als der bei der Weltmeisterschaft!“, lobte er nach der Siegerehrung die Darbietung seiner Mannschaft.

 

Derzeit läuft es rund im Team der Braunschweiger. Gelungene Trainingseinheiten, beste Turnierergebnisse sowie eine ausgezeichnete Stimmung innerhalb der Mannschaft sorgen für optimale Wettkampfbedingungen auf und neben der Fläche. Die von der BTSC-Formation gewohnte Leichtigkeit und Sicherheit ist zurückgekehrt und bei jedem Auftritt spürbar.

 

  

 

Mit diesem Erfolg kommt die Formation ihrem Ziel, durch den Gewinn der Bundesligasaison die Direkqualifikation zur Weltmeisterschaft der Standardformationen am 25. November 2017 im heimischen Braunschweig zu erreichen, immer näher.

 

Besondere Ehre für unseren Carsten Senge. Er wurde für sein 75. Formationsturnier, welches er in Ludwigsburg tanzte, geehrt. Herzlichen Glückwunsch dazu!

 

Gratulation auch an Ana-Lena Kubitschke! Sie wechselte zu Saisonbeginn von Göttingen nach Braunschweig und tanzte ihr erstes offizielles Turnier für den BTSC – und das sehr souverän!

 

  

 

Das nächste Turnier der 1. Bundesliga findet am 4. Februar 2017 in Göttingen statt.

 

Gesamtergebnis 1. Bundesliga Formationen Standard 2017 - Turnier Berlin

1. Braunschweiger TSC     1 1 1 1 1 1 1

2. TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846     2 2 2 2 2 2 2

3. 1. TC Ludwigsburg     3 3 3 3 3 3 3

4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg     5 4 4 4 4 4 4

5. TC Bernau     4 5 5 5 5 5 5

------------------

6. TSC Grün-Weiß Braunschweig     7 7 6 6 7 6 6

7. Boston-Club Düsseldorf     6 8 7 7 6 7 7

8. Rot-Weiß Club Gießen     8 6 8 8 8 8 8 

 

 

[Fotos: Michael Steffan]

 

 

 

A-Formation gewinnt eindeutig in Ludwigsburg

 

Die Formationen des Braunschweiger TSC und des 1. TC Ludwigsburg.

 

Nach der gelungenen Vorbereitung in der Winterpause erwartete Cheftrainer Rüdiger Knaack für 2017 einen gelungenen Saisonstart in die 1. Bundesliga. Er wurde nicht enttäuscht – von seiner Mannschaft jedenfalls. Diese präsentierte sich beim Auftaktturnier in Ludwigsburg, wie es der Trainer formulierte, trotz einiger angebotener Fehler, als bestes Team des Turniers und holte sich mit sechs von insgesamt sieben möglichen Einsen den ersten Sieg der Saison.

 

Knaacks Mannschaft bot von Anfang an Tanzsport auf höchstem Niveau, konnte aber zuletzt gezeigte Trainingsleistungen nicht in der gewohnten und vom Trainer geforderten Leistung auf Parkett bringen. Aber auch mit eingeschlichenen Fehler zeigten die acht Paare eine immer noch mehr als ansprechende Choreographie, die sechs Wertungsrichter überzeugte.

 

Mit Blick auf das nächste Turnier am 21. Januar 2017 in Berlin gab Trainer Knaack dann auch gleich ein Versprechen ab: „Wir werden uns steigern!“

 

Gesamtergebnis 1. Bundesliga Formationen Standard 2017 - Turnier Ludwigsburg

1. Braunschweiger TSC     1 1 1 1 2 1 1

2. TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846     2 3 2 2 1 2 2

3. 1. TC Ludwigsburg     3 2 3 3 3 3 3

4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg     5 4 4 4 4 4 4

5. TC Bernau     4 5 5 5 5 5 5

------------------

6. TSC Grün-Weiß Braunschweig     8 6 6 7 7 6 6

7. Boston-Club Düsseldorf     6 7 8 6 6 7 7

8. Rot-Weiß Club Gießen     7 8 7 8 8 8 8

 

 

[Foto: Michael Steffan]



BTSC-Formation wieder in der Weltspitze angekommen

 

Mit einer hervorragenden Leistung ertanzte sich die Formation des Braunschweiger TSC den Vizeweltmeistertitel in Ungarn und ist damit in der internationalen Weltspitze wieder oben angekommen.

 

Es war eine lange Reise, die Mannschaft, Trainer und Betreuer auf sich nehmen mussten, um an der Weltmeisterschaft der Formationen Standard, die am zweiten Adventssonntag im ungarischen Pécs ausgetragen wurde, teilnehmen zu können. Knapp 16 Stunden dauerte die Anreise. Ein kurzer Zwischenstopp in Budapest mit Bummel über den Budapester Weihnachtsmarkt sorgte für ein wenig Abwechslung -vor allem jedoch für ein wenig Bewegung nach einer derart langen Busfahrt.

 

 

Braunschweigs Tänzerinnen und Tänzer waren am Freitagabend (2. Dezember 2016) um 21:30 Uhr nach dem obligatorischen öffentlichen Abschlusstraining in den Bus gestiegen und erreichten ihr Hotel in Pécs am Samstagnachmittag gegen 16:00 Uhr. Nach einer kurzen Erholungsphase ging es um 21:00 Uhr in die Sporthalle zu den Stellproben, die für Braunschweig von 22:00 Uhr bis 22:20 Uhr festgelegt waren. Eigentlich … Schon bei Ankunft wurde dem Team eine Zeitverzögerung von mindestens einer halben Stunde avisiert. Die vorhergehenden Turnierveranstaltungen hatten sich verzögert und aus der halben Stunde wurden 40 Minuten. Gegen 0:00 Uhr lagen schließlich alle wie erschlagen in ihren Betten.

 

Der zweite Adventssonntag erstrahlte in Pécs unter blauem Himmel mit Sonnenschein. Bei Temperaturen knapp über Null Grad ging es mit dem Shuttelbus des Veranstalters um 13:00 Uhr in die Halle, die für alle eine Überraschung bereit hielt: Die Fläche – vor allem die Banden und Tische rund um die Tanzfläche herum - sahen komplett anders aus als noch bei den Stellproben am Abend zuvor. Sämtliche Orientierung für die Braunschweiger Tänzerinnen und Tänzer war dahin. In Windeseile stürmten alle an die Fläche, um neue Orientierungspunkte auszumachen. Um 14:00 Uhr sollte die Meisterschaft beginnen.

 

   

 

   

 

Weil die Technik des elektronischen Wertungssystems 2.1. noch auf dem Flughafen in Budapest hing, wurde in der Vorrunde von den zwölf Wertungsrichtern auf Zettel gewertet. Sechs Wertungsrichter saßen direkt an der Fläche, sechs weitere werteten aus erhöhter Position.

 

Über drei Runden lang lagen sowohl die anschließenden Goldmedaillengewinner „Vera“ (Russland) als auch der „Braunschweiger TSC“ jeweils unangefochten auf den Plätzen Eins und Zwei.

 

   

 

„ Im Semifinale präsentierte die Formation des Braunschweiger TSC ihre beste Wettkampfleistung – nicht nur an diesem Turniertag - sondern überhaupt!“, so Trainer Rüdiger Knaack nach dem Turnier.

 

Sowohl der Braunschweiger TSC als auch die Formation „Vera“ aus Tyumen waren als Favoriten nach Ungarn gereist. Der Abstand zwischen diesen beiden Weltklasse-Formationen lag im Semifinale bei 1,51 Punkten.

 

Während die Russen sich in der Schlussrunde noch einmal steigerten und ihren Vorsprung auszubauen vermochten, schaffte es die Braunschweiger Formation nicht, an ihre Semifinalleistung anzuknüpfen. Das Team hatte die Startposition fünf gezogen und war dabei, sich auf den Punkt genau mental und wettkampftechnisch vorzubereiten, als sie die Nachricht von 40 Minuten Zeitverzögerung bis zum Finale erreichte. Zu lange war die Unterbrechung zwischen Semifinale und Finale – fast drei Stunden Pause brachten die Sportler aus dem Tritt. Der Schlussdurchgang wurde final mit 33,657 Punkten bewertet und bedeutete nach einem mehr als zehnstündigen Wettkampftag verdient den Vizeweltmeistertitel.

 

   

 

 

„Ich hätte meiner Mannschaft so sehr einen weiteren so großartigen Durchgang wie im Semifinale gewünscht.“, so Rüdiger Knaack, der mit der Leistung seiner Mannschaft in höchstem Maße zufrieden war. „Wir haben alles gegeben und meine Tänzerinnen und Tänzer haben sich über das gesamte Jahr hin eine Leistungssteigerung erarbeitet, an die noch im vergangenen Jahr niemand geglaubt hat. Sie alle haben sich diesen Vizetitel mit viel Fleiß und Ehrgeiz in vollem Umfang verdient.“

 

Im ersten Jahr des Mannschaftsumbruchs gelang diesem jungen Team bereits der Gewinn des Bronzemetalls auf der WM und EM sowie der nationale Vizetitel im Jahr 2015. Nun, ein Jahr später, wurden sie Deutsche Meister und Vizeweltmeister.

 

Man darf gespannt darauf sein, wie die Weltmeisterschaft am 25. November 2017 ausgehen wird. Wer das nicht verpassen möchte, hat die Möglichkeit, im nächsten Jahr live dabei zu sein. Die Weltmeisterschaft der Formationen Standard wird im Jahr 2017 in der Volkswagen Halle in Braunschweig ausgetragen werden. Der Kartenvorverkauf wird noch vor Weihnachten starten.

 

Wer sich noch vorher einen Überblick über die Bundesligaleistungen verschaffen möchte, hat ebenfalls in Braunschweig die Möglichkeit dazu. Am 4. März 2017 findet - ebenfalls in der Volkwagen Halle in Braunschweig – der Bundesligaabschluss statt. Die Formation möchte bereits zu diesem Zeitpunkt den Grundstein für die WM-Teilnahme legen und steuert den Tabellensieg an. Der Vorverkauf für diese Veranstaltung hat bereits begonnen. Informationen hierzu gibt es Opens external link in new windowhier.

 

Das Gesamtergebnis gibt es Opens external link in new windowhier.

 

 

 

[Fotos: Michael Steffan] 




A-Team des Braunschweiger TSC erfüllt seine Mission

 

 

Fragende und ratlose Gesichter, das war das Ergebnis der offenen Wertungsanzeige für den Finaldurchgang unserer A-Formation am vergangenen Samstag bei der Deutschen Meisterschaft in Bamberg. Ratlos, weil sie mit den angeschlagenen 35,00 Punkten für ihre Leistung nichts anfangen konnten, da sie mit dem dritten Startplatz in der letzten Runde die vorherigen Ergebnisse nicht gesehen hatten. „Nun freut Euch doch mal. Ihr habt gewonnen!“ Nach dieser Aussage des Cotrainers Thomas Kitta kam etwas zeitversetzt der Jubel.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die acht Paare hochkonzentriert ein großartiges Turnier getanzt, auf dem sie ihre Leistungen von der Vorrunde bis hin zum Finale in jeder Runde enorm steigerten. Nach der Vorrunde hieß es noch Platz drei für den BTSC, doch schon im Semifinale wendete sich das Blatt komplett! Aus Platz drei wurde Platz eins und der Abstand zur niedersächsischen Konkurrenz aus Göttingen und den Titelverteidigern Ludwigsburg wurde ausgebaut.

 

Nicht jeder Trainer ist in der Lage, seine Formation während des Wettkampfes so einzustimmen, dass sie zum Finale hin ihre Bestleistung abfordert. Rüdiger Knaack jedoch kann es. Er stimmte seine Tänzerinnen und Tänzer auf den Punkt für den Finaldurchgang ein, so dass am Ende niemand mehr an ihnen vorbei tanzen konnte. Der TSC Schwarz-Gold Göttingen hatte bereits in der Vorrunde einen grandiosen Durchgang hingelegt und war im Finale eingebrochen. Die Titelverteidiger und ständigen Rivalen aus Ludwigsburg mussten personaltechnisch geschwächt mit einer Schrumpfmannschaft antreten. Dennoch erbrachten die sechs Paare aus dem Schwabenland eine großartige Leistung, die im Finale lediglich um 0,39 Punkte von der Göttinger Wertung abwich.

 

   

 

Der emotionale Finaldurchgang unserer Formation überzeugte nicht nur die Wertungsrichter, sondern vor allem auch das Publikum in der Brose Arena. Am Ende eines langen und harten Wettkampftages gab es viel Lob und Anerkennung für die erbrachte Leistung. Das Größte jedoch für alle war das Überreichen der Goldmedaille, die für die meisten im Team die erste war. "Was Ihr Euch in den vergangenen 15 Monaten erarbeitet habt, ist enorm. Ihr habt heute einen guten Job gemacht.", so lobte Rüdiger Knaack seine Schützlinge am Abend nach der Veranstaltung.

 

 

   

 

Mit dem Deutschen Meistertitel hat sich die Mannschaft für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft am 4. Dezember 2016 im ungarischen Pécs qualifiziert. Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren!

 

Dieses Ziel wäre nicht zu erreichen gewesen ohne die intensive Vorbereitung durch die Trainer Rüdiger Knaack, Felix Teufert und Thomas Kitta und die kontinuierliche Präsenz unseres Physiotherapeuten Burkhard Distel und natürlich das Rund-um-Sorglos-Paket der Verpflegung durch Heike und Thomas Perduns.

 

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Fans und Sponsoren, die uns immer wieder auf die unterschiedlichste Art und Weise unterstützen und an den Niedersächsischen Tanzsportverband, der mit seinen Förderungen mit dazu beigetragen hat, dass eine Mannschaft in nur 15 Monaten zum Deutschen Meister avanciert. 

 

 

Das Gesamtergebnis:

1. Braunschweiger TSC  --- 35,00 Punkte

2. TSC Schwarz-Gold im ASC Göttingen --- 33,50 Punkte

3. 1. TC Ludwigsburg --- 33,11 Punkte

4. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg --- 30,39 Punkte

-----

5. TC Bernau A

6. TSC Grün-Weiß Braunschweig A

-----

7. Boston-Club Düsseldorf A

8. Rot-Weiß-Club Gießen A



[Fotos: Michael Steffan]



Meisterschaftstripple erfolgreich absolviert

 

Auf der Weltmeisterschaft der Formationen Standard am vergangenen Wochenende in Ludwigsburg holte die A-Formation des Braunschweiger TSC die Bronzemedaille und beendete damit überaus erfolgreich den Meisterschaftsreigen der letzten zwei Monate.

 

Die deutschen Vizemeister stellten sich in der Höhle des Löwen mit 14 weiteren qualifizierten Formationen dem internationalen Vergleich. Auf der Startliste standen der amtierende Europameister Vera Tyumen, Russland, der vor 14 Tagen frisch gekürte Deutsche Meister – der 1. TC Ludwigsburg -, die EM-Vierten DSV-Dance Impression/Niederlande sowie die EM-Sechstplatzierten Univers Minsk aus Weißrussland.

 

Knapp acht Wochen lagen zwischen der Europameisterschaft in Elblag/Polen und der Weltmeisterschaft in Ludwigsburg. Es war also davon auszugehen, dass das Leistungsniveau aller Beteiligten bei der WM ein anderes sein würde, als das auf der EM. Während der 1. TC Ludwigsburg die EM-Teilnahme ausließ und erst am Samstag optimal vorbereitet seine neue Choreographie „Kontraste“ vor heimischer Kulisse zum WM-Sieg führte, hatten sich die Braunschweiger als einziger Vertreter Deutschlands auf das Wagnis Europameisterschaft eingelassen und den dritten Platz hinter Vera (Russland) und LOTOS – Jantar (Polen) belegt. Die Vizeeuropameister waren am vergangenen Wochenende nicht dabei. Ebenso Olympia (Russland) -  in Elblag noch auf dem fünften Finalplatz.

 

Nach einem sehr guten Durchgang beim obligatorischen Abschlusstraining für Fans und Vereinsmitglieder am Donnerstag vor der WM, machte sich der Braunschweiger Tross am Freitag auf den Weg in die Barockstadt. Nach einem Abstecher auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt mit Kinderpunsch  für das Team und Glühwein für die Begleiter, ging es zur Stellprobe in die MHP-Arena. Die lange Busfahrt sowie der "WM-Dunst" lagen den Braunschweigern sichtlich in den Knochen. War es doch für elf der 16 Tänzerinnen und Tänzer die erste Weltmeisterschaft.

 

Die Vorrunde verlief am Samstag schon wesentlich sicherer als die Stellprobe. Dennoch schöpfte das Team seine Möglichkeiten nicht aus. Dieses gelang im Semifinale, das am Abend vor rund 4000 Zuschauern ausgetragen wurde. Mit viel Herzblut hatte der 1. TC Ludwigsburg ein interessantes WM-Abend-Programm auf die Beine gestellt. "Mispelhexen" hießen die Zuschauer willkommen, unter dem Titel "Heroes" präsentierte die Tanzschule Heinen eine Discofoxformation und die Liveacts von Maria Levin sowie die Showeinlage der vereinseigenen Lateinformation sorgten zwischen den einzelnen Runden für reichlich Abwechslung.

 

Der Startplatz sechs verschaffte den Braunschweigern eine lange Atempause zwischen der an drei getanzten zweiten und der Abschlussrunde. Die Ludwigsburger mussten in der Runde der sechs weltbesten Formationen zuerst auf die Fläche. Die Mannschaft entfachte ein wahres Feuerwerk auf und um die Fläche herum und freute sich am Ende des Tages verdient über an dem Abend unschlagbare 37,41 Punkte und den großen Sieger-Glaspokal. Es folgte das niederländische Team DSV Dance Impression, das seine Choreographie „Imagine“ im Vergleich zur Europameisterschaft ändern musste. Der Partnertausch, der im Wiener Walzer zu einem Equalitypart geführt hatte, wurde gestrichen. Dafür spiegelte sich die Idee im Endbild wider – nach dem offiziellen Teil. Mit 32,20 Punkten beendete diese Formation die WM auf dem sechsten Platz. Als drittes Team betrat Univers Minsk im Finale das Parkett. „One Moment in Time“ erhielt 32,84 Punkte und damit Platz fünf. Vera Tyumen tanzten auf Position vier und musste sowohl im Semi- als auch im Finale auf Trainer Aleksey Litvinov auf dem Trainerstuhl verzichten. Dieser verfolgte die genannten Durchgänge am diagonalen Flächenrand stehend. Die Russen begeisterten das Publikum ebenfalls, das die Mannschaft lautstark unterstützte. Die Spannung stieg und alles schaute gebannt auf die an beiden kurzen Hallenseiten installierten Videowände, auf denen die Slowmotions sowie anschließend sofort auch das Punkteergebnis gezeigt wurden. Und da stand es – weiß auf blau erschien die Zahl 37,20 – das bedeutete den Vizeweltmeistertitel für die „Russian Souvenirs“. Die zweite russische Finalmannschaft Triumph Ufa präsentierte seine "Mission Possible" an fünfter Stelle und bot eine sehr gute Leistung, für die 33,64 Punkte vergeben wurden, was den vierten Platz bedeutete.

 

Den Finalabschluss bildete die Präsentation des Braunschweiger TSC. Gemäß dem Motto "das Beste kommt zum Schluss" wuchsen die 16 neuformierten Knaack-Schützlinge über sich hinaus. Mit viel Mut und Emotionen präsentierten sie "In constant touch" wurden damit am Samstagabend mit der Bronzemedaille belohnt.

 

"Sicherlich ging das mutige und emotionale Tanzen ein wenig zu Lasten der Bildqualität. Dennoch war es der beste Durchgang, den diese Mannschaft bisher auf einem Turnier gezeigt hat", so Rüdiger Knaack am Ende eines langen Meisterschaftswochenendes.

 

Ein dickes Lob erhielt Knaack von seinem russischenTrainerkollegen Aleksey Litvinov: "Rudi, du bist wirklich der beste Trainer der Welt. Ich dachte, du wärst heute im Vergleich zur Europameisterschaft mit einem komplett neuen Team angetreten." Dem war natürlich nicht so. Lediglich ein Herr und zwei Damen hatten gewechselt.

 

 

Ergebnis Weltmeisterschaft Standardformationen 2015 - Ludwigsburg:

1. 1. TC Ludwigsburg 37,41

2. Vera Tyumen, Russland 37,2

3. Braunschweiger TSC 34,34

4. Triumph Ufa, Russland 33,64

5. Univers Minks, Weißrussland 32,84

6. DSV Dance Impression, Niederlande 32,2

-----

7.  Szilver Táncsport Egyesület, Ungarn   

8. Khatantuul, Mongolei

9. TK Chvaletice, Tschechei 

10. TK TS Starlet Bruno, Tschechei

11. Ulaan Sarnai, Mongolei   

12. Floris Bistrita, Rumänien   

-----

13. DSV D'Sync-d, Niederlande   

14. Forma Táncsport Egyesület, Ungarn   

15. Fortuna Polotsk, Weißrussland  

 

 

 

Neuformiertes A-Team kann auch in Bremen überzeugen

 

Es ist erst vier Wochen her, dass das noch frisch zusammengestellte Team des Braunschweiger TSC mit seiner Choreographie 'In constant touch' einen hervorragenden 3. Platz bei der Europameisterschaft in Polen erreichen konnte. Am vergangenen Wochenende musste es sich nun auf der Deutschen Meiserschaft in Bremen auch der nationalen Konkurrenz stellen und meisterte die Aufgabe mit Bravour. Am Ende feierte die Formation die Silbermedaille.

 

Hochmotiviert fuhr die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Knaack zur Deutschen Meisterschaft. Im Vergleich zur Europameisterschaft gab es lediglich zwei Veränderungen. Co-Trainer Felix Teufert kehrte noch einmal ins Team zurück, Jessica Lüders gab ihr Debüt. Somit stand diese Konstellation in der Vorrunde erstmals gemeinsam vor Publikum auf dem Parkett.

 

In der Vorrunde fehlte der jungen Mannschaft noch die Ruhe und Erfahrung, das in den letzten Monaten Erlernte umzusetzen. So schlichen sich einige Fehler ein, die es in der Pause abzustellen galt. Hier leistete Trainer Knaack dann wie üblich hervorragende Arbeit.

 

In der Zwischenrunde durfte das Team als letztes auf‘s Parkett und zeigte eine bessere Leistung als am Nachmittag. Die Sicherheit war gewachsen, was sich in einem besseren Durchgang widerspiegelte, die tänzerische Handschrift von Trainer Knaack war jetzt klar erkennbar. Mit einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum ersten Durchgang war man im Kampf um den Meistertitel wieder auf Augenhöhe mit dem direkten Konkurrenten 1. TC Ludwigsburg, der mit seiner neuen Choreographie ‚Kontraste’ Schwächen zeigte.

 

So ging es spannend in das Finale, welches die Braunschweiger Formation wiederum als letzte bestreiten durfte. Mit dabei die Teams vom TSC Schwarz-Gold im ASC von 1846 Göttingen, TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg und 1. TC Ludwigsburg. Dank des neuen  Wertungssystems 2.1 erfuhren die Mannschaften jeweils direkt nach ihrem Durchgang von ihrer Bewertung und Platzierung.

 

Die A-Formation des Braunschweiger TSC, als Turniermannschaft bekannt, schaffte es auch dieses Mal seine beste Leistung im Turnier im Finale abzurufen. Die Bildfehler wurden nahezu abgestellt, die Ausstrahlung passte von der ersten Minute an und die hohe tänzerische Qualität wurde durch mehr Ruhe sichtbar. Lediglich leichtes Touchieren im Durchscheren der engen Bilder war noch erkennbar. Die Wertungsrichter belohnten die Darbietung mit 35,54 Punkten, was Platz 2 bedeutete. Lediglich der 1. TC Ludwigsburg konnte an diesem Tag mit 36,00 Punkten eine höhere Wertung erzielen. Der Drittplazierte TSC Schwarz-Gold im ASC von 1846 Göttingen folgte mit 31,17 Punkten bereits mit großem Abstand.

 

Cheftrainer Rüdiger Knaack war nach dem sensationellen Abschneiden seiner Mannschaft bei der Deutschen Meisterschaft voll des Lobes. "Ich bin ganz und gar nicht enttäuscht. Ich habe ein ganz neues Team und ich freue mich über den 2. Platz. Es ist toll, dass wir schon so dicht dran waren.", erklärte Knaack nach dem Turnier. Stolz kann der Trainer sein, formierte er doch in den letzten Monaten mit einer Handvoll übriggebliebener A-Formationsmitglieder und dem ehemaligem B-Team des Vereins eine schlagkrätige und national und international konkurrenzfähige Mannschaft, die schon jetzt alle Erwartungen mehr als übertroffen hat.

 

Bereits am 28. November 2015 geht es für die Formation weiter. Dann findet in Ludwigsburg die Weltmeisterschaft der Standardformation statt. Insgesamt 16 Teams werden dann um den Weltmeistertitel tanzen. Mit der in Bremen gezeigten Leistung gehört die Braunschweiger Formation gemeinsam mit der russischen Mannschaft aus Tyumen und dem zweiten deutschen Vertreter 1. TC Ludwigsburg zu den Favoriten.

 

 

Das Gesamtergebnis:

1. 1. TC Ludwigsburg  --- 36,00 Punkte

2. Braunschweiger TSC --- 35,54 Punkte

3. TSC Schwarz-Gold im ASC Göttingen --- 31,17 Punkte

4. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg --- 29,53 Punkte

-----

5. T.C.H. Oldenburg

6. Rot-Weiß-Club Giessen

-----

7. Rot-Weiß-Klub Kassel

8. TSG Terpsichore, TSA Friedberg

 

 

Fotos vom Auftritt unserer Mannschaft gibt es auf der Opens external link in new windowFacebook-Seite des BTSC.

 

 

EM-Bronze für das Team des Braunschweiger TSC

 

"Das ist ein Traum!", "Danke für das Vertrauen!", "Ich habe es noch gar nicht ganz begriffen!" … Das sind nur einige wenige Statements aus der neu zusammengefundenen A-Formation des Braunschweiger TSC nach der Siegerehrung bei der Europameisterschaft der Standardformationen im polnischen Elblag. Die neue Mannschaft von Erfolgstrainer Rüdiger Knaack hat ihre Feuertaufe auf internationalem Parkett am vergangenen Wochenende mit Bravour bestanden. Die Bronzemedaille war für alle Tänzerinnen und Tänzer der verdiente Lohn für die vergangenen harten Monate.


Mitte des Jahres hatte sich das Team neu zusammengefunden – fast zeitgleich mit der Information, dass es am 3. Oktober des Jahres nach fünf Jahren Abstinenz wieder eine Europameisterschaft geben soll. Das Trainerteam Felix Teufert und Melanie Ahl-Jende unter der Regie von Cheftrainer Rüdiger Knaack handelte schnell. Trainingspläne und Trainingslager wurden in Windeseile verschärft. Man wollte sich dem internationalen Vergleich stellen.

 

Es war eine wirkliche Fleißarbeit von allen Beteiligten. Das Zusammenspiel hat funktioniert! Die Mannschaft war auf den Punkt fit und brachte am vergangenen Samstag im Finale ihre persönliche Bestleistung auf das Parkett.

 

Mit ausschlaggebend für die Motivation war sicherlich auch das Abschlusstraining am Donnerstag vor der Abreise nach Elblag. Mehr als 100 Fans und Freunde des BTSC zollten dem neuen Team Respekt vor der gezeigten Leistung und belohnten die Tänzerinnen und Tänzer mit tosendem Applaus. Nicht nur viele „Ehemalige“ jubelten den „Neulingen“ aufrichtig zu, sondern auch einige angereiste Gäste u.a. aus Göttingen und Berlin. Mit diesem Rückenwind ging es noch am selben Abend auf große Fahrt nach Polen.

 

   

 

Am Start waren zwölf Formationen. Bereits nach der Vorrunde kristallisierten sich vier davon überzeugend für das Finale heraus. Dies waren Vera Tyumen aus Russland, der Gastgeber Lotos-Jantar Elblag aus Polen, DSV Dance Impression aus den Niederlanden und der Braunschweiger TSC.

 

Die Wertungsrichter sahen nach dem Semifinale noch das zweite russische Team Olympia und die Weißrussen Univers Minsk im Finale.

 

Der Sieg ging letztendlich an Vera Tyumen vor Lotos-Jantar Elblag und dem Braunschweiger TSC, der übrigens als einzige deutsche Mannschaft für diese Meisterschaft vom DTV nominiert worden war.

 

      

 

„Das Erreichen des Finales war unser gesetztes Ziel“, so Rüdiger Knaack nach der Veranstaltung. „Dass wir nun mit einer Medaille um den Hals den Heimweg antreten, freut mich für dieses neue Team ganz besonders. Haben doch alle in den vergangenen Monaten hart auf diese EM hingearbeitet. Wir haben jetzt noch sechs Wochen bis zur Deutschen Meisterschaft in Bremen und acht Wochen bis zur Weltmeisterschaft in Ludwigsburg. Wir werden alles daran setzen, um bei den kommenden Turnieren wieder ganz ob dabei sein zu können.“

 

Die Formation machte sich noch in der Nacht zum Sonntag, also sofort nach dem Turnier, auf den Rückweg und traf pünktlich um 10.30 Uhr im Tanzsportzentrum in der Böcklerstraße ein. Und natürlich wurde sie nach alter Tradition von den Fans empfangen.

 

 

Ergebnis Europameisterschaft Formationen Standard 2015 – Elblag/Polen:

1. Vera Tyumen Standard Team, Russland --- (38.64)

2. Lotos-Jantar, Polen --- (37.67)

3. Braunschweiger TSC, Deutschland --- (35.51)

4. DSV Dance Impression, Niederlande --- (35.00)

5. Olympia, Russland --- (33.54)

6. Univers Minsk, Weißrussland (33.10)

---------------

7. Szilver TSE, Ungarn

8. Jantar - Elblag, Polen

9. TK Chvaletice, Tschechische Republik

10. TK TS Starlet Brno, Tschechische Republik

---------------

11. DSV D-sync'd, Niederlande

12. Elegiya - Zhlobin, Weißrussland

 

 

 

BTSC A-Formation zum zehnten Mal Weltmeister!!!

 

Die Standardformation des Braunschweiger TSC hat ungeheure Nervenstärke bewiesen und sich als zuletzt startendes Team des Finaldurchgangs den Weltmeistertitel gesichert. Getragen von einer Woge der Begeisterung der 4.000 Zuschauer in der Volkswagen Halle rief die Mannschaft der Gastgeber ihr höchstes Niveau ab und distanzierte den Titelverteidiger Vera Tyumen aus Russland hauchdünn auf der Zielgeraden. Dritter wurde der 1. TC Ludwigsburg.

 

Die Formation von Trainer Rüdiger Knaack ist mit diesem Titelgewinn die erfolgreichste Standardformation der Welt. Rüdiger Knaack ist der weltweit erfolgreichste Trainer im Bereich Standardformationen. Die siegreiche Choreografie „In constant touch“ war seine 14. für den BTSC. Erneut setzte sie Maßstäbe und imponierte auch durch Modernität.

 

Die Entscheidung im Finale war an Spannung nicht zu überbieten. Das neue Wertungssystem hat sich dabei als entscheidender Faktor bewährt und wird dem Tanzsport gut tun. Tyumen tanzte als erste Formation überragend und erreichte für die Interpretation „Russian Souvenir“ fast sensationelle 38,214 von 40 möglichen Punkten. Keines der folgenden vier Teams kam auch nur annähernd  an die Leistung des Titelverteidigers heran. Auch Braunschweig hatte dieses Niveau weder in der Vor- noch in der Zwischenrunde erreicht.

 

Der Druck war enorm, aber die Sicherheit der BTSC-Formation war vom ersten Takt an da. Der Funke sprang schnell auf das Publikum über. Die Mannschaft demonstrierte Formationstanzen in Vollendung, brachte eine fesselnde Intensität auf das Parkett. Am Ende stand die Halle Kopf, als das Ergebnis auf der Videowand aufleuchtete. Es herrschte grenzenloser Jubel.

 

Die zwölf Wertungsrichter sahen die Braunschweiger in den zu bewertenden Kriterien tänzerische Qualität, Musikalität, Harmonie und Choreografie in einem sagenhaften Zweikampf mit Tyumen vorne.

 

Das Gesamtergebnis Weltmeisterschaft Formationen Standard 2014: 

1. Braunschweiger TSC (Deutschland)     38,786 Punkte

2. Vera Tyumen (Russland)      38,214 Punkte

3. 1. TC Ludwigsburg (Deutschland)      35,943 Punkte

4. Lotos Janta Elblag (Polen)      34,486 Punkte

5. Univers Minsk (Weißrussland)      32,70 Punkte

6. Olympia (Russland)      31,329 Punkte 

----------

7. DSV Dance Impression (Niederlande)

8. Step in Time (Niederlande)

9. Szilver Táncsport Egyesület (Ungarn)

10. Kadryl Bialystok (Polen)

11. Khatantuul (Mongolei)

12. Dance Club Floris Bistrita I (Rumänien)

----------

13. Interklub Bratislava (Slowakei)

14. TK Chvaletice (Tschechien)

15. TK TS Krok Hradoc Kralove (Tschechien)

16. Fortuna Polotsk (BLR)

17. Dance Club Floris Bistrita II (Rumänien)

18. Forma Táncsport Egyesület (Ungarn) 


Deutscher Meister 2013: A-Formation des BTSC

 

Gastgeber und Titelverteidiger Braunschweiger TSC zeigte die herausragende Leistung bei den Deutschen Meisterschaften im Formationstanzen und gewann souverän in der Standard-Sektion vor dem 1. TC Ludwigsburg. Dritter wurde in der Volkswagen Halle der TSC Schwarz-Gold Göttingen vor dem TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg.

 

Alle neun Wertungsrichter sahen das Heimteam von Rüdiger Knaack auf Platz eins. Rund 5000 Zuschauer feierten den Vize-Weltmeister bei einer sehr stimmungsvollen Veranstaltung mit stehenden Ovationen.

 

In der Zwischenrunde waren FG Blau-Gold Nienburg/TCH Oldenburg und dass B-Team von TSC Schwarz-Gold Göttingen ausgeschieden. Rot-Weiß-Klub Kassel und Step by Step Oberhausen hatten die Vorrunde nicht überstanden.

 

Bei den Lateinformationen fiel die Entscheidung zwar knapper, aber immer noch eindeutig aus. Weltmeister und Titelverteidiger Grün-Gold-Club Bremen gab sich keine Blöße und hielt FG TSZ Aachen/TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß mit 7:2 Wertungsstimmen auf Distanz. Sehr knapp setzte sich FG TSZ Velbert/TC Seidenstadt Krefeld gegen das B-Team von Grün-Gold-Club Bremen im Kampf um Platz drei durch.

 

Für Ruhr-Casino D. VfL Bochum und TSG Quirinus Neuss war die Zwischenrunde Endstation. TSK im TSV Buchholz  und TTH Dorsten scheiterten in der Vorrunde.

 

Der ausrichtende Braunschweiger TSC hatte eine imposante Kulisse für die Meisterschaften geschaffen. Die Atmosphäre in der Halle war speziell und unterstrich die Spannung dieser Titelkämpfe auf höchstem tänzerischem Niveau. Bereits zur Vorrunde waren 3000 begeisterte Zuschauer in der Arena.

 

 

Ergebnis Deutsche Meisterschaft der Formationen Standard

1. Braunschweiger TSC A   1 1 1 1 1 1 1 1 1

2. 1. TC Ludwigsburg A   2 2 2 2 2 2 2 2 2

3. TSC Schwarz-Gold Göttingen A   3 4 4 3 3 4 3 3 4

4. TSc Rot-Gold Casino Nürnberg A   4 3 3 4 4 3 4 4 3

------------

5./6. TSC Schwarz-Gold Göttingen B

5./6. FG TSC Blau-Gold Nienburg / T.C.H. Oldenburg A

------------

7. Step by Step  Oberhausen A

8. Rot-Weiß-Klub Kassel A 

 

 

Ergebnis Deutsche Meisterschaft der Formationen Latein

1. Grün-Gold-Club Bremen A   1 1 1 2 1 2 1 1 1

2. FG TSZ Aachen / TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß A   2 2 2 1 2 1 2 2 2

3. FG TSZ Velbert / TC Seidenstadt Krefeld A   3 3 4 4 4 3 3 3 4

4. Grün-Gold-Club Bremen B   4 4 3 3 3 4 4 4 3

------------

5. TSG Quirinus Neuss A

6. Ruhr-Casino des VfL Bochum A

------------

7. TTH Dorsten A

8. TSK im TSV Buchholz von 1908 A


Vize-Weltmeister 2013: A-Formation des BTSC

 

Die A-Formation des Braunschweiger TSC, Weltmeister der beiden letzten Jahre, verpasste das "Triple" mit dem knappsten denkbaren Ergebnis. Das Team von Rüdiger Knaack wurde hinter Vera Tyumen aus Russland "nur" Vizeweltmeister 2013. Der 1. TC Ludwigsburg erreichte den dritten Platz, insgesamt waren nur neun Teams am Start.

 

Erstmalig wurde die Weltmeisterschaft der Standardformationen im asiatischen Teil Russlands in Tyumen, östlich vom Ural gelegen, ausgerichtet. Gerade ein paar Tage nachdem das Team von den World DanceSport Games aus Taiwan zurückkehrte, hieß es wieder gen Asien zu fliegen. Keine einfache Reise, denn drei Stunden Busfahrt nach Berlin, drei Stunden Flug nach Moskau, vier Stunden Wartezeit auf den Anschlussflug nach Tyumen, weitere drei Stunden Flugdauer, zudem waren insgesamt vier Stunden Zeitunterschied zu meistern.

 

Endlich in Tyumen angekommen, galt es zunächst den Eincheck- und Akkreditierungsmarathon zu bewältigen. Die WM-Organisatoren waren zwar bemüht, leider klappte nicht alles reibungslos. Erfreulich, wie immer bei internationalen Starts, helfen sich die DTV-Teams untereinander. Trainer Norman Beck und TCL-Präsidentin Gaby Wulf hatten das Eincheck-Prozedere bereits hinter sich und halfen dankenswerterweise anschließend der BTSC-Delegation mit ihren frisch gewonnenen Erfahrungen. Zum Glück konnten die Teammitglieder Olga Dadaeva und Artur Galimov ihre Russischkenntnisse einbringen, so dass nach dem langwierigen Check-Inn endlich der Fokus aufs Tanzen gelegt werden konnte. 

Nach noch nicht optimaler Stellprobe, einer guten Vorrunde, glänzte die A-Formation des Braunschweiger TSC mit einem fantastischen Finale. Rüdiger Knaack war begeistert, dass sein umgestelltes Team gegenüber den World DanceSport Games zu einer nochmaligen Leistungssteigerung bereit war. "Tänzerisch war die Leistung fantastisch, den ersten Walz tanzte das Team eine Klasse besser als in Taiwan", so Rüdiger Knaack. Der grandiose Finalvortrag war zwar nicht gänzlich fehlerfrei, aber auch der Hauptkonkurrent Vera Tyumen blieb in seinem Finaldurchgang nicht fehlerlos.


Was auch immer den Ausschlag für die Wertung gegeben haben mag, die Entscheidung fiel denkbar knapp für die gastgebende Mannschaft aus Russland aus. Drei Einsen und vier Zweien reichten dem BTSC nicht für die Titelverteidigung. Der neue Weltmeister erhielt vier Einsen, der WM-Titel wanderte somit nach Russland. Gewertet wurde nach dem alten Wertungssystem, während nur wenige Tage zuvor die A-Formation des BTSC noch auf neutralem Boden in Taiwan, den neuen Weltmeister nach dem neuen Wertungssystem deutlich schlagen konnte.

Die grandiose Erfolgsgeschichte der Choreographie "Immortality" sollte zwar auch bei ihrem letzten internationalen Turniereinsatz mit der Titelverteidigung fortgeschrieben werden, dies klappte leider nicht. Dennoch war die Entscheidung richtig, nicht mit einer neuen Choreographie zu derart frühen Höhepunkten der neuen Saison, zudem ins Ausland, zu reisen.

 

Mit zwei WM-Titeln, dem Sieg bei den World DanceSport Games und einem zweiten WM-Platz hat Rüdiger Knaack mit seiner Erfolgschoreographie einmal mehr Geschichte geschrieben, "Immortality" bleibt unsterblich! 

Auch wenn sich im "Osten" fiel getan hat, noch immer sind Turniere in Russland nicht gänzlich frei von allerlei Unbill. So hatten die WM-Organisatoren die Abholung des BTSC-Teams aus dem Hotel 45 Minuten vor der Stellprobe eingeplant. Der russische Trainer Aleksey Litvinov, via Facebook um Hilfe gebeten, sorgte für eine rechtzeitige Abholung, das Team konnte sich in Ruhe auf die Stellprobe vorbereiten.

 

Die Versorgung der Mannschaft stellte das Serviceteam vor besondere Herausforderungen. Thomas Perduns, unterstützt von Co-Trainer Jens Nolte, musste in den Lebensmittelläden auf sein Auge und seinen Tastsinn vertrauen. Die kyrillische Produktaufschrift führte zu dem einen oder anderen kuriosen Missverständnis. So bekam das Team statt Mineralwasser z.B. gesundes, indes gesalzenes Heilwasser. Aber auch diese Unwägbarkeiten löste das Serviceteam. Immerhin kam mit etwas Verspätung die berühmte "blaue Versorgungskiste" in Russland an, den Weg aus Russland nach Braunschweig hat die Kiste dagegen noch nicht wieder gefunden.

Erfreulich war dagegen die außerordentliche Gastfreundschaft der Bevölkerung in Tyumen. Egal, ob in den Geschäften oder auf der Straße, wann immer notwendig, half die Bevölkerung freundlich weiter. Auch die WM-Besucher in der Halle erwiesen sich als sportlich faires Publikum. So etwas ist bei vielen Turnieren außerhalb Deutschlands keine Selbstverständlichkeit. 

Das sibirische WM-Abenteuer endete für die A-Formation mit einem kleinen Empfang im BTSC. Nach den Asienreisen Taiwan und Tyumen, beginnt jetzt für das Trainerteam und die Mannschaft die heiße Phase der DM-Vorbereitung: Deutsche Meisterschaften der Formationen Standard und Latein am 9. November 2013 in der Volkswagen Halle Braunschweig.


Hier die Wertungen samt Links zu Videos der Veranstaltung:

1. Vera Tyumen, Russland 1 2 2 1 1 3 1
http://www.youtube.com/watch?v=6IL6z0yNLV8 


2. Braunschweiger TSC, Deutschland 2 1 1 2 2 1 2
http://www.youtube.com/watch?v=lxCa0ZNYZdI 

http://www.youtube.com/watch?list=PLnDq2mzIWNREtBw-hn6tpUbOVt323F5Vh&feature=player_embedded&v=9qwDP8Qn7DY 


3. 1. TC Ludwigsburg, Deutschland 3 3 3 3 3 2 3
http://www.youtube.com/watch?v=FZpDNNCGSSQ 


4. Universk Minsk, Weissrussland 5 4 5 4 4 44
http://www.youtube.com/watch?v=mkg3MqACuUY 


5. Step in Time, Holland 6 6 4 5 5 5 6
http://www.youtube.com/watch?v=5_f-3Lzq8VU 


6. Olympia, Russland 4 5 6 6 6 6 5
http://www.youtube.com/watch?v=CE9m9Cf7yOE 
------------
7. Khatantuul, Mongolei
http://www.youtube.com/watch?v=0Y8AEfQm02E 


8. Interclub Bratislava, Slowakei
http://www.youtube.com/watch?v=5_Lh3sxghHk 

9. DSV Old Forest, Niederlandehttp://www.youtube.com/watch?v=RZ_wZA6aEbQ 

 

Einen großen Dank u.a. an 'DanceSportTotal' und Herrn Helmut Roland für die tollen Bilder! 


A-Formation gewinnt World DanceSport Games 2013

 

Es ist vollbracht! Die A-Formation des Braunschweiger TSC gewinnt bei den erstmalig ausgetragenen World DanceSport Games in Kaohsiung/Taiwan das Turnier der Formationen Standard vor Vera Tyumen/Russland und Lotos-Jantar/Polen.

 

Trotz Reisestress, Hitze und Zeitverschiebung gelang es Trainer Rüdiger Knaack einmal mehr, seine Schützlinge optimal auf das Turnier einzustellen.

Bereits nach der Vorrunde lag die Formation in der Wertung auf Platz 1. Besonders interessant dabei, zum ersten Male wurde das neue Wertungssystem 2.0 angewandt.

Im Finale ließ die Mannschaft dann nichts anbrennen und wurde von den Wertungsrichtern erneut auf den 1. Platz gesehen. Großer Jubel im Lager der Braunschweiger.

Wer alle Formationen noch einmal sehen möchte, kann auf YouTube die Vor- und Finalrunden in ganzer Länge genießen:

Vorrunde

B-Finale

A-Finale.



Das Ergebnis:

1. Braunschweiger TSC, Deutschland

2. Vera Tyumen Standard Team, Russland

3. LOTOS-Jantar, Polen
4. Univers Minsk Belarus, Weißrussland

----------

5. Step in Time Formation, Niederlande

6. Rock The World, Rumänien

7. Interklub Brastislava, Slowakei 


Weltmeister 2012: A-Formation des BTSC

Grandioser Doppelerfolg für Deutschland bei der Weltmeisterschaft der Formationen Standard in Ludwigsburg: Der BTSC verteidigt souverän seinen Titel, der 1. TCL wird Vize-Weltmeister vor der russischen Mannschaft Vera Tyumen.

 

So etwas hat es lange nicht gegeben! Beide deutschen Spitzenformationen ließen den Mitfavoriten aus Russland in einem mitreißenden Finale vor ausverkaufter Arena verdient hinter sich. Getragen vom überragenden, sportlich fairen Publikum in Ludwigsburg zeigten die deutschen Mannschaften lautstark umjubelte Topleistungen.

 

Mit fünf Einsen, zwei Einsen gingen an Russland, belohnten die sieben Wertungsrichter den BTSC für ein fantastisch getanztes Finale. Auf den Punkt fit, schlafwandlerisch sicher und präzise in der Ausführung, hellwach in der Präsenz und mit dem absoluten Willen beseelt, den Titel verteidigen zu wollen, zeigte sich der BTSC im gesamten Turnier tänzerisch weltmeisterlich.

 

Trainer Rüdiger Knaack, dessen Anspruch stets Perfektion in der tänzerischen Ausführung der Choreographie lautet, zeigte sich am Ende einer langen Siegesfeier fast schon nachdenklich: „Eine Leistung, wie in Stein gemeißelt“. Von allen Seiten erhielt der BTSC Lob für die vollkommen verdiente Titelverteidigung. Mit der schwierigen und tänzerisch anspruchsvollen Erfolgschoreographie „Immortality“ bleibt die A-Formation damit national und international weiterhin ungeschlagen.

 

Während sich der 1. TCL gegenüber der Deutschen Meisterschaft deutlich verbessert präsentierte, vermochte etwas überraschend der Mitfavorit Vera Tyumen nicht vollends zu überzeugen.

 

Die Leistungen der deutschen Mannschaften sind dennoch nicht hoch genug zu bewerten. Auch wenn beide Teams die maximal verfügbare Trainingszeit zur WM-Vorbereitung ausschöpften, reicht es neben dem regulären Training dennoch bei beiden nur zu zwei wöchentlichen Trainingslagern. Befreiungen von der Schule oder dem Studium sind nicht immer möglich, Sonder- und Erholungsurlaub müssen zudem die berufstätigen Tänzer aufwenden. Der persönliche Einsatz und Inanspruchnahme aller Tänzer und damit auch die Trainingsplanung für die Trainer wird für die deutschen Formationen Standard und Latein immer schwieriger. Da hat es der russische Trainer von Vera Tyumen schon einfacher, er konnte seine Mannschaft nicht nur einen ganzen Monat versammeln und durfte die für Schüler und Berufstätige in Deutschland undenkbare Trainingszeit nach mitteleuropäischer Zeit, Zeitunterschied zu Sibirien 5 Stunden, bestimmen.

Ergebnis WM Formationen Standard, Ludwigsburg:

 

1. Braunschweiger TSC 1 1 1 1 3 1 3

2. 1. TC Ludwigsburg 2 2 3 2 2 3 2

3. Vera Tyumen, Russland 3 3 2 3 1 2 1

4. Univers Minsk, Weißrussland 5 5 4 4 6 4 5

5. Olympia Gatchina, Russland 4 4 6 6 5 6 4

6. Step in Time Grootebroek; Niederlande 6 6 5 5 4 5 6

 

 

Deutscher Meister 2012: A-Formation des BTSC

Die Deutsche Meisterschaft wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben, selten zuvor gelang beiden BTSC-Teams die Erreichung aller Wunschziele bei einem gemeinsamen Turnier. Kein Wunder, am Ende gab es nach einem langen Turniertag nur glückliche Gesichter. 

 

Die A-Formation bestätigte den totalen Triumph aus dem Vorjahr und verteidigte den DM-Titel mit allen Bestnoten: Neunmal zogen die Wertungsrichter die Eins. Eine überragende Finalleistung machte die Traumbenotung möglich.

 

Ungewohnt und wenig geschätzt, mussten die Tänzer die obligatorische Stellprobe erst am Turniertag absolvieren. Beliebter sind die Stellproben bereits am Vortag der wichtigen Großturniere, damit am eigentlichen Turniertag entspannter gefrühstückt und sich in aller Ruhe vorbereitet werden kann. Dennoch startete das A-Team mit einer sicheren Stellprobe zur ungewohnten Zeit souverän in das Turnier. Vielleicht half hierbei die Erprobung des „Ernstfalls“, als eine Woche zuvor Co-Trainer Nolte bereits um 8.00 Uhr zum morgendlichen Training bat.

 

Auch in der Vorrunde bestätigte das Team von Rüdiger Knaack und Jens Nolte mit einem hervorragenden Durchgang seine klare Favoritenstellung. Präzise wie ein Uhrwerk, ausdrucksstark, musikalisch und tänzerisch über jeden Zweifel erhaben, demonstrierte die A-Formation seine derzeitige Ausnahmestellung im deutschen Formationstanzen Standard.

 

Die dann folgende Vorstellung in der Zwischenrunde ließ jedoch vom zuvor Gezeigten von allem ein wenig zu viel vermissen. Deutlich unzufrieden und enttäuscht zeigte sich deswegen Cheftrainer Knaack. Ihm reicht eine Leistung nicht, die zumindest für den Turniersieg genügen sollte. Der eigene Anspruch muss unabhängig von den Leistungen der Wettbewerber eine stetige Verbesserung der eigenen Leistung sein, genauso sieht es auch das Team. Rückschritte sind im Masterplan von Rüdiger Knaack nicht vorgesehen. Einer langen Videoanalyse erst mit, dann ohne Trainerteam folgte „Kleingruppenarbeit“ der einzelnen Bildergruppen.

 

Die in dieser wichtigen Turnierphase herrschende „dicke Luft“ wich schnell konstruktiver Vorbereitung. Mit Erfolg: Eine deutliche Leistungssteigerung folgte im Finale. Energetisch und tänzerisch topp, präzise in der Ausführung und mit vollen Emotionen präsentierte sich der alte und neue Deutsche Meister.

 

Cheftrainer Knaack stellte die Mannschaft im Vergleich zur Bundesligasaison auf mehreren Positionen um. Ihr Turnierdebüt im A-Team gab die 17-jährige Louisa Dudek Hernández (vorher B-Team), ihre erste Deutsche Meisterschaft tanzte auch die 18-jährige Annika Günther (zuvor bereits Europameisterin von 2010 mit dem A-Team) und der 22-jährige Philipp Wortmann (2. DM, davon eine für Göttingen), dem die Trainer bei der Meisterschaft den Vorzug vor Welt- und Europameister Lennard Sauerland gaben. Ein besonderes „Debüt“ gab Dauertänzer Thomas Henker, mit dem 140sten Formationsturnier bestritt er bereits seine 19. Deutsche Meisterschaft auf der Fläche (!). Ein Viertel der BTSC-A-Formationstänzer war noch gar nicht geboren, als Thomas Henker seine erste DM bestritt.

Ergebnis DM Formationen Standard, Düsseldorf: 

 

1. Braunschweiger TSC A 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2. 1. TC Ludwigsburg A 2 2 2 3 2 2 2 2 2 

3. TSC Schwarz-Gold Göttingen A 3 4 3 2 3 3 3 3 3 

4. TSC Rot-Gold Casino Nürnberg 4 3 4 4 4 4 4 4 4 

-----

5./6. Blau-Weiß Berlin A

5./6. Braunschweiger TSC B

-----

7. TSC Schwarz-Gold Göttingen B

8. Rot-Weiss-Klub Kassel A

 

 

Weltmeister 2011: A-Formation des BTSC

Operation „Angriff“ geglückt! „Braunschweig ist WELTMEISTER!“ Das war die Information, die per SMS, Liveticker etc. verbreitet wurde.

„Es ist der Wahnsinn, wenn knapp 5000 Zuschauer aufspringen und schon im Semifinale nicht aufhören wollen, zu applaudieren. Dieses Gefühl hat uns im Finale getragen!“ So Matthias Nadolski, nach dem Turnier.

 

Der Braunschweiger TSC wurde Samstagnacht mit sechs Einsen und einer Zwei zum neuen Weltmeister der Formationen Standard  gekürt und entthronte damit den bis dahin amtierenden Weltmeister, die Formation „ST Lotos Jantar Elbalg“, Polen.

 

Publikum, Trainer, Mannschaft, Organisatoren, Offizielle und Sponsoren erlebten in Braunschweig eine emotionale Meisterschaft, die allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.  „Ich habe bereits im Semifinale Gänsehaut bekommen – und das will schon etwas heißen“, so Bundessportwart Michael Eichert. 

 

Alle waren des Lobes voll und das Ergebnis hätte eindeutiger nicht sein können. Einmalig in der Geschichte des Formationstanzens: Die Wertungsrichter entschieden sich mit ihren Wertungen gleich für zwei Vizeweltmeister! „Vera Tyumen“ – Russland – und „ST Lotos Jantar Elblag“ – Polen – verließen das Parkett als WM-Vize.

 

Wer nicht live dabei sein konnte, hat hier noch einmal die Chance, einen Durchgang der Formation zu sehen.

 

Ergebnis WM Formationen Standard, Braunschweig: 

 

1. Braunschweiger TSC A 1 1 1 1 2 1 1

2./3. Vera Tyumen, Russland 4 3 2 3 1 3 4

2./3. ST Lotos Jantar Elblag, Polen 3 4 4 2 3 2 2

4. 1. TC Ludwigsburg A 2 2 3 4 4 4 3

5. Impuls Cheliabynsk, Russland 5 5 5 6 5 6 5

6. TSC Univers Minsk, Weißrussland 6 6 6 5 6 5 6

 

 

Deutscher Meister 2011: A-Formation des BTSC

Operation Titelverteidigung geglückt! Die A-Formation des Braunschweiger TSC wird mit allen Bestnoten Deutscher Meister der Formationen Standard 2011!

 

Was für ein Ergebnis! "Geil, fantastisch, sensationell, traumhaft, gigantisch!" Die Liste der Adjektive, die nach dem Finaldurchgang der Braunschweiger von Offiziellen, Wertungsrichtern und Fans zu hören waren, ließe sich endlos fortsetzen. 

 

Neun Einsen waren am vergangenen Samstag der Lohn für die harte Arbeit der letzten Wochen und Monate und damit nicht genug. Die Risikobereitschaft, das Durchhaltevermögen und die Leistungsbereitschaft aller Beteiligten wurde mit dem grandiosen Ergebnis bestätigt.  "Viel wichtiger als die neun Einsen wiegt für mich das Feedback über Thema, Musik, Choreo und Kleidung," freute sich Rudi nach der Veranstaltung.

 

Mit "Immortality" hat Braunschweig auf der Deutschen Meisterschaft ein Zeichen für die Weltmeisterschaft in Braunschweig gesetzt. Es wird für alle beteiligten Mannschaften schwer werden, an diese Meisterleistung heranzureichen.

 

Ergebnis DM Formationen Standard, Bremen:

 

1. Braunschweiger TSC A 1 1 1 1 1 1 1 1 1

2. 1. TC Ludwigsburg A 2 2 2 2 2 2 2 2 2

3. OTK Schwarz-Weiß Berlin A 3 3 4 4 3 3 3 3 4

4. TSC Schwarz-Gold Göttingen 4 4 3 3 4 4 4 4 3

-----

5. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg A

6. Blau-Weiß Berlin A

-----

7. Step by Step Oberhausen A

8. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg B  

 

 

Deutscher Meister 2010: A-Formation des BTSC

Erstmalig seit 2005 konnte die A-Formation des BTSC bei der Deutschen Meisterschaft der Formationen in Bamberg wieder den Titel des Deutschen Meisters nach Braunschweig holen.

Vizemeister wurde der 1. TC Ludwigsburg vor OTK Berlin.

 

Zunächst stand das Turnier unter einem gänzlich ungünstigen Stern. Auf der Fahrt nach Bamberg erfuhren Trainer und Mannschaft vom Tode des Bundestrainers. Ein Schock nicht nur für OWTs langjährigen Weggefährten Rüdiger Knaack, sondern auch für die vielen aktuellen und ehemaligen DTV-Kadermitglieder im BTSC-Team. Es war allen Beteiligten sofort klar, es wird keine fröhlichen Meisterschaften geben können. Die Trauer um Oliver Wessel-Therhorn überschattete das gesamte Turnier, auch wenn ganz in seinem Sinne, die neuen Meister gefunden werden mussten. Würdig, aber auch unter die Haut gehend, ließen die Turnierleiter Thomas Kokott und Christoph Rubien zu Beginn der Abendveranstaltung alle Formation gemeinsam auf der Fläche versammeln, um zu den Klängen von Frank Sinatras „I did it my way“ unter Einblendung vieler Fotos von OWT seiner zu gedenken. Ein schier nicht enden wollender Applaus drückte den Respekt und die Hochachtung vor dieser großartigen Persönlichkeit des Tanzsports aus. Die Lateiner die unmittelbar im Anschluss an die Gedenkminuten ihre Zwischenrunde tanzen mussten hatten es nicht einfach und verdienen den besonderen Respekt aller Tanzsportler. In der Lateinsektion siegte Titelanwärter GGC Bremen A unangefochten vor dem TSZ Velbert und der mit neuer famoser Choreographie überraschenden FG Aachen-Düsseldorf.

 

Der A-Formation des BTSC gelang unter den gegebenen Umständen ein sehr guter Durchgang in der Vorrunde, vergleichbar mit der Leistung bei der Europameisterschaft 2010 in Ludwigsburg. In der Zwischenrunde und im Finale vermochte sich der neue Meister zu steigern und gewann letztlich verdient vor dem entthronten Meister der Vorjahre 1. TCL. Der Dauerrivale aus Ludwigsburg zeigte sich deutlich verbessert im Vergleich zur gezeigten Leistung bei der Europameisterschaft in eigener Halle.

Der insgesamt 13. Meistertitel für den BTSC ließ lange auf sich warten, vier Jahre in Folge gewann der 1. TCL, nachdem der BTSC zuvor sechs Jahre in Folge gewinnen konnte. Es ist auch nach dieser deutschen Meisterschaft nicht erkennbar, dass in naher Zukunft ein drittes Team in den Titelkampf wird eingreifen können. Bei allem Respekt vor den guten Leistungen der anderen Mannschaften – zu groß ist dennoch weiterhin der aktuelle Leistungsunterschied zwischen den beiden sich gegenseitig pushenden Spitzenmannschaften und den nachfolgenden Teams. OTK Berlin präsentierte erstmalig zur DM seine neue, ansprechende und attraktive Choreographie nach der Musik von Michael Jackson. Das aktuelle Leistungsvermögen der auf den 3. Platz abonnierten Berliner reicht jedoch noch nicht aus, den 1. TCL und den BTSC von den vorderen Plätzen zu verdrängen. Im Gegenteil, die sich weiter im Aufwind befindlichen Göttinger vermochten bei ihrer erstmaligen Finalteilnahme sogar den Berlinern drei Dreien abzunehmen. Das sehr junge Team aus Südniedersachsen tanzte ein hervorragendes Turnier und bot eine ganz starke Leistung mit ihrer von Ariane Schießler leicht veränderten Choreographie „Romeo und Julia“. Pech hatte dagegen der RGC Nürnberg, der nach guter Vorrunde bei seinem Heimturnier das Finale durch eine verpatzte Zwischenrunde verpasste. Zwar fanden sich die drei Aufsteiger auf den hinteren Plätzen wieder, es war dennoch eine Freude mitzuerleben, wie sehr sich die Aufsteiger über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft freuten und ihr langjähriges Engagement im Formationstanzsport, wie z.B. beim TCH Oldenburg mit „Musica é“, belohnt sahen. Es ist lange her, dass gleich drei NTV-Teams um Meisterehren kämpften.

 

Wiederum viele BTSC-Fans unterstützen das Team in Bamberg lautstark und bereiteten der Mannschaft anschließend im BTSC-Clubheim einen freudigen Empfang. Die neuen Teammitglieder mussten sich noch der obligatorischen Formationstaufe stellen, dies galt auch für den neuen Co-Trainer Jens Nolte, obgleich „alter Formationshase“.

 

Anschließend verkündete Cheftrainer Rüdiger Knaack die langersehnte Trainingspause nach einer äußerst erfolgreichen Saison 2010. Die A-Formation wird noch im In- und Ausland Shows tanzen und sich erst nach Weihnachten wieder frisch erholt, motiviert und engagiert der Vorbereitung für die Bundesligasaison 2011 stellen.

 

Standard
1. Braunschweiger TSC A 1 1 1 2 2 1 1 1 1
2. 1. TC Ludwigsburg A 2 2 2 1 1 2 2 2 2
3. OTK Schwarz-Weiß 1922 im SC Siemensstadt A 3 3 4 4 3 3 3 3 4
4. TSC Schwarz-Gold Göttingen 4 4 3 3 4 4 4 4 3
5. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg A
6. Step by Step Oberhausen (Aufsteiger)
7/8. Rot-Weiß-Klub Kasse A (Aufsteiger)
7/8. T.C.H. Oldenburg (Aufsteiger)

 

Latein
1. Grün-Gold-Club Bremen A 1 1 1 1 1 1 1 1 1
2. TSZ Velbert A 2 2 2 2 2 3 2 2 2
3. FG TSZ Aachen/TD-TSC Düsseldorf Rot-Weiß A 3 3 3 3 3 2 3 3 3
4. TSG Quirinus Neuss 4 4 4 4 4 4 4 4 4

5. TSG Bremerhaven A
6. Grün-Gold-Club Bremen B

7/8. TSG Backnang
7/8. Aachener TSC Blau-Silber A


 

Vizeweltmeister 2010 :: A-Formation des BTSC

Die A-Formation des Braunschweiger TSC erreichte am 23.10.2010 bei der IDSF Weltmeisterschaft der Formationen Standard in Elblag, Polen den 2. Platz hinter dem Gastgeber und neuen Weltmeister Jantar Elblag. Den 3. Platz ertanzte sich der 1. TC Ludwigsburg.

 

Der BTSC hat das erklärte Ziel verpasst, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2005, ebenfalls in Elblag, den achten WM-Titel nach Braunschweig zu holen. Die A-Formation des BTSC zeigte im Finale ihre tänzerische Klasse und musste doch den Polen mit ihrer neuen, rasanten Choreographie zur Musik von Michael Jackson den Vortritt lassen. Vier Einsen zeigten die Wertungsrichter Jantar Elblag die den Vorteil, als letzte im Finale starten zu dürfen, nutzten. Unter dem frenetischen Beifall der eigenen Anhänger, der die Wertungsrichter auch noch bis zur anschließenden offenen Wertung begleitete, erkämpften sich die Polen den Titel mit einer spektakulären Vorstellung, die allerdings aus DTV-Sicht nicht mehr viel mit Standardtanzen zu tun hat, siehe auch nachfolgenden Kommentar. Es ist nicht nachvollziehbar, das die DTV-Mannschaften von der Mehrheit der Wertungsrichter fürs regelkonforme Standardtanzen abgestraft werden.

 

Fachkundigen Trost erhielten die Tänzerinnen und Tänzer nicht nur vom die DTV-Mannschaften in Polen unterstützenden Bundessportwart Michael Eichert, sondern auch von den im Mannschaftsbus mitfahrenden NTV-Präsidenten Jürgen Schwedux mit seiner Gattin Heidi und NTV-Pressesprecherin Gaby Michel mit ihrem Ehemann Kalle.

 

Die A-Formation des BTSC präsentierte sich in Polen von ihrer besten Seite. Rüdiger Knaack sprach seiner Mannschaft ein Sonderlob aus und war sehr stolz auf sein Team und deren Finalleistung. An drei Positionen verändert zeigte sich das Team homogen und tänzerisch gewohnt sicher. Für Felix Teufert und Anne Weber, die sich intensiv auf die Einzel-DM in Braunschweig am 06.11.2010 vorbereiten, tanzten Niklas Meyer-Ulex und Kamilla Urbanski. Die wieder genesene Olga Dadaeva nahm den Platz der sie zuvor bei der EM in Ludwigsburg vertretenden Annika Günther ein. Die schöpferische Pause von zwei Jahren waren den noch jungen aber doch sehr erfahrenen Meyer-Ulex und Urbanski nicht anzumerken.

 

Der 1. TC Ludwigsburg zeigte sich im Vergleich zur Heim-EM verbessert und hätte wie der BTSC auch eine Platzierung vor Jantar Elblag verdient gehabt, wenn man die Wertungskriterien und das Ziel der Veranstaltung „Formationstanzen Standard“ ernst nähme.

 

Die Überraschungsmannschaft der Weltmeisterschaft kam nicht aus Europa, sondern aus der Mongolei. Zu durchaus faszinierender Standardmusik, harmonisch eingefärbt durch traditionelle mongolische Klänge, tanzten sie stilsicher und sauber. Für viele Experten unverständlich, dass sie den letzten Platz belegten.

 

Internationale Meisterschaften in osteuropäischen Ländern sind auch im Jahr 2010 nicht gänzlich frei von Unwägbarkeiten. Beide DTV-Mannschaften mussten in der neuen Veranstaltungshalle jeweils in zehn m² kleinen Kabinen kauern. Der Legebatterie hätte man notfalls nach der Stellprobe oder Vorrunde entfliehen können, wenn nicht das gemeinsame (schöne und idyllische) Mannschaftshotel 45 min Busfahrt entfernt gelegen hätte. Immerhin konnten der 1. TCL und der BTSC die gemeinsame Nasszelle zu einem wechselseitig genutzten Videoanalyse-Raum umfunktionieren. Andere Mannschaften hatten es noch schwieriger, sie mussten sich entscheiden, ob sie in der dreimal so großen Mannschaftskabine verweilen oder den zehnminütigen Fußmarsch in ihr Hotel wagen sollen.

 

Begleitet wurde der BTSC von knapp 40 lautstarken Fans. Allein 15 Mitglieder des BTSC-Fan-Clubs Step by Step fuhren im Mannschaftsbus mit und versorgten während der anstrengenden Fahrt alle Reisenden mit allerlei Köstlichkeiten. Nicht ganz perfekt auf die lange Busfahrt vorbereitet waren dagegen die Mannschaftsmitglieder, niemand brachte eine Unterhaltungs-DVD mit. Dabei wäre Zeit für mehrere Wagner-Opern gewesen…

 

Bei aller Enttäuschung über den verpassten WM-Sieg hat die Mannschaft von Rüdiger Knaack nicht vergessen, dass die errungene Vizeweltmeisterschaft die beste Platzierung der A-Formation bei einer Weltmeisterschaft seit 2005 darstellt. Entsprechend freudig hat die Mannschaft auch diesen Erfolg nach dem Gewinn der Europameisterschaft am 25.09.2010 gefeiert.

 

Nach ein paar Tagen Trainingspause beginnt die intensive Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft in Bamberg am 13.11.2010. Dort soll das erfolgreiche Jahr des BTSC mit dem Titelgewinn ein gutes Ende nehmen.

 

Ergebnis der Weltmeisterschaft:

1. Jantar Elblag, Polen 1 2 1 2 1 1 3
2. Braunschweiger TSC, Deutschland 2 1 3 1 2 2 2
3. 1. TC Ludwigsburg, Deutschland 3 3 2 3 3 3 1
4. Impuls, Russland 5 5 5 4 4 4 4
5. Univers Minsk, Weißrussland 4 4 4 5 5 5 6
6. TK TS KROK Hradec Kralove, Tschechien 6 6 6 6 6 6


 

Europameister 2010: Standardformation des Braunschweiger TSC

Bei der Europameisterschaft der Standardformationen in Ludwigsburg erreichte die A-Formation des Braunschweiger TSC ihren 10. Europameistertitel. Den 2. Platz erzielte die russische Mannschaft von Vera Tiumen vor dem Drittplatzierten 1. TC Ludwigsburg.

 

Mit einer souveränen Meisterleistung über alle drei Durchgänge hinweg ertanzte sich das jüngste je für den BTSC gestartete Team verdient den Sieg und ließ das sehr stark tanzende russische Team knapp hinter sich. Seit 2005 musste die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Knaack auf einen internationalen Titel warten, endlich hat es geklappt. Die Tänzer und Trainer zeigten sich überglücklich und überwältigt von der eigenen Leistung und freuen sich über den Lohn der jahrelangen kontinuierlichen Trainingsarbeit.

 

Bereits nach der Vorrunde war klar, dass die Titelentscheidung in einem spannenden Zweikampf zwischen dem BTSC und Vera Tiumen fallen wird. Der 1. TC Ludwigsburg war mit seinem aus erfahrenen und jungen Tänzern neu zusammengestellten Team und mit seiner neuen Choreographie noch nicht so weit, um in den Titelkampf eingreifen zu können. Die A-Formation des 1. TCL wird sich zu den kommenden Meisterschaften steigern, auch befindet sich die neue Choreographie noch in der ersten Entwicklungsstufe. Nach der äußerst erfolgreichen Choreographie „Barcelona“ will der 1. TCL an seine Erfolge nunmehr mit „Bohemian Rhapsody“ anknüpfen. Die neue ansprechende Choreographie enthält viele schon traditionelle Elemente früherer Choreographien und trendige Showelemente.

 

Der Druck für die A-Formation um Kapitän Felix Teufert war enorm. Das Team gewann im Bundesligajahr 2010 alle Turniere und zeigte insbesondere bei den Bundesligaturnieren in Ludwigsburg und Berlin kaum zu übertreffende Leistungen. Das Ziel konnte vor der Europameisterschaft nur der Titelgewinn sein. Dabei galt es zunächst drei neue Tänzer in die erfolgreiche und homogene Mannschaft des Jahres 2010 einzubauen. Für Patrick Defayay, der seine aktive Karriere beendete, rückte der 15jährige Kevin Ringwelski in das Team. Er tanzte zwar bereits mit 11 Jahren sein erstes Bundesligaturnier, musste aber dennoch in den Jahren seiner Zugehörigkeit zum A-Team geduldig auf seine Chance warten. Er nutzte sie mit starker Leistung, seine anfängliche Nervosität lächelte er wie ein erfahrener Turniertänzer einfach weg. Ebenso neu im Team Lennart Sauerland, der den sich auf die Ausbildung konzentrierenden Benjamin Renner (beide 21 Jahre) ersetzte. Auch Olga Dadaeva (17 Jahre) aus dem Stamm-Team 2010 musste nach einer Augen-Operation durch die erst 16jährige Annika Günther ersetzt werden. Beide Neulinge lösten ihre schwere Aufgabe hervorragend.

Ebenfalls neu zur A-Formation sind Philipp Wortmann, Kay-Yvonne Campe, Ferenc Domröse und Florian Hansel hinzugestoßen. Alle vier sind zwar eine Verstärkung, müssen aber noch ein wenig Geduld aufbringen und auf ihre Chance, die sie bekommen werden, warten. Nach zweijähriger Pause sind Niklas Meyer-Ulex und Kamilla Urbanski in das Team zurückgekehrt, beide verstärken ab sofort wieder die Formation.

 

Cheftrainer Rüdiger Knaack: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und deren Leistung. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir uns jemals so konstant und souverän über alle drei Durchgänge nahezu perfekt präsentiert hätten“.

 

Dieser starken Leistung bedurfte es allerdings auch, weil der Hauptkonkurrent aus Russland, Europameister 2008, erwartungsgemäß ebenfalls eine Topleistung mit ausgereifter Choreographie darbot.

 

Rüdiger Knaack, erfolgreichster Standardformationstrainer der Welt, hat seine Mannschaft auf den ersten Saisonhöhepunkt perfekt vorbereitet. Nach dem sehr trainingsintensiven Jahr 2009, drei Choreographien galt es zu beherrschen, dosierte er das Training seiner Formation. Insbesondere die Top-Einzelpaare sollten die Chance intensiveren Einzeltrainings erhalten. Erst im Sommer zog er zusammen mit seinem neuen Co-Trainer Jens Nolte das Mannschaftstraining kontinuierlich wieder an. Zwei Wochen vor der Europameisterschaft nahmen auch Felix Teufert und Anne Weber das Formationstraining wieder auf. Hauptfokus des besten Braunschweiger Paares ist deren persönlicher Saisonhöhepunkt: die Deutsche Meisterschaft in der Hauptgruppe in Braunschweig am 06.11.2010.

 

Vorbereitungshöhepunkt war ein mehrtägiges Trainingslager in Wolfsburg und Braunschweig. Im großen Saal des Congreßpark Wolfsburg konnte das Trainerteam die Homogenität der neu zusammengestellten Mannschaft verbessern, an Grundlagen und vielen Details arbeiten.

 

Während die Kleider überarbeitet wurden, veränderte der Perfektionist und Erfolgstrainer Knaack an der aktuellen Choreographie nichts, sie ist in sich stimmig und überzeugend. Eine tänzerische Choreographie hoher Musikalität, die auf alberne Gags ebenso verzichtet wie auf plakative Gimmicks. Standardtanzen, die reine Lehre, auf höchst möglichem Niveau, so möchte Rüdiger Knaack die Wertungsrichter überzeugen.

 

Ein Riesenlob und Dank gebührt einmal mehr den Fans, die die Mannschaft nicht nur vor Ort großartig unterstützten, sondern ihr nach Rückkehr nach Braunschweig auch einen großen Empfang boten.

 

Wieder einmal erwies sich der 1. TC Ludwigsburg als hervorragender Gastgeber eines perfekt organisierten Turniers. Insbesondere dem Organisationsteam um Jörg Weindl und Matthias Fohrer dankt der BTSC für die Unterstützung und Hilfe am Turnierwochenende. Auch dem Publikum in Ludwigsburg gilt es zu danken, fair und lautstark unterstützte es alle Teams, so auch die A-Formation des Braunschweiger TSC.

 

Ergebnis der Europameisterschaft:

1. Braunschweiger TSC, Deutschland 2 3 1 1 3 1 1
2. Vera Tiumen, Russland 1 1 3 2 1 2 2
3. 1. TC Ludwigsburg, Deutschland 3 2 2 3 2 3 3
4. Univers Minsk, Weißrussland 5 4 4 5 4 4 5
5. Olympia Gatchina, Russland 4 6 6 4 5 6 4
6. KTS Interklub Bratislava, Slowakei 6 5 5 6 6 5 6
-----
7 Moving Action Waalwijk, Niederlande
8. Szilver TSE Szentes, Ungarn
9.-12. Step in Time Formation Team, Niederlande
9.-12. ST Styl-Sapik Szczecinek, Polen
9.-12. Hobby Dance, Bucuresti, Rumänien
9.-12. TC Kosice, Slowakei
-----
13.-14. TK Astra Prag, Tschechien
13.-14. Floris Bistrita, Rumänien

 

Wertungrichter:
Kurt Dvorak, Österreich
Gennadius Gunko, Lithauen
Laszlo Janosi, Ungarn
Dr. Thomas Kokott, Deutschland
Mikhail Pavlinov, Weißrussland
Ronald Straatman, Niederlande
Zbigniev Zasada, Polen


 

Ende einer langen Durststrecke - A-Formation gewinnt souverän die Bundesligasaison 2010

Mit Siegen in Ludwigsburg, Berlin, Göttingen, Braunschweig und Nürnberg konnte das Team um Kapitän Felix Teufert alle Turniere für sich entscheiden.

 

Zwar hat die A-Formation nie den Glauben an sich und die eigene Leistungsstärke verloren, dennoch war der Sieg gleich im 1. Saisonturnier beim Weltmeister 1. TC Ludwigsburg, nur sechs Wochen nach der Weltmeisterschaft, sicherlich eine Überraschung. Das Saisonziel Nr. 1, Sieg der Bundesligarunde, war bereits nach dem 2. Turnier in Berlin in Sichtweite, als das Team von Rüdiger Knaack eine geradezu sensationelle Finalleistung -zugleich beste Saisonleistung- auf das Parkett zauberte und sodann im Folgeturnier in Göttingen mit allen Einsen gewann. Damit endete eine lange Durststrecke für den BTSC, konnte doch letztmalig 2007 der Sieg in der Bundesligaserie gefeiert werden.

 

Nach der erfolgreichen Bundesligasaison 2010 hat Cheftrainer Rüdiger Knaack das Training der A-Formation bis zur Sommerpause stark reduziert. Nicht etwa, weil sich die Mannschaft nach fünf Siegen gegen den amtierenden "Triple-Meister"- Ludwigsburg auf Bundesliga-Lorbeer ausruhen dürfe. Vielmehr sollen sich die Einzelpaare in Ruhe auf die wichtigen Einzelturniere des Frühjahrs und Sommers 2010 vorbereiten können. Es entspricht der Philosophie des Trainers, das Einzeltanzen seiner Formationspaare aktiv zu unterstützen. Letztlich können und sollen sich die Paare nicht unbedingt im Formationstraining, sondern gerade im Einzeltraining tänzerisch weiter entwickeln und verbessern - dies kommt dann wiederum auch der Formation zu Gute.

 

Das reduzierte Training ist auch dem Umstand geschuldet, dass die Formationspaare im Jahr 2009 neben der brandneuen Choreographie "Ballads of Rock" auch noch eine zweite Choreographie "Eros" zur Europameisterschaft in Ungarn trainieren mussten. Die Hälfte der jungen Mannschaft kannte die ältere Choreographie nicht, das ganze Team hatte daher 2009 eine extrem lange und intensive Saisonvorbereitung.