Den Saisonauftakt der 1. Bundesliga Formationen in der Ludwigsburger Rundsporthalle hatte sich Trainer Rüdiger Knaack sichtlich anders vorgestellt. Trotz intensiver Vorbereitung und positiver Entwicklung der tänzerischen Qualität seiner Schützlinge gelang es der A-Formation nicht, an dem Titelverteidiger aus Göttingen vorbeizuziehen. Mit Platz 2 wurde das vorab ausgegebene Ziel ‚Gewinn des Auftaktturniers’ verfehlt. Es gab an diesem Tag bei der Ausführung der Choreographie ‚Light & Darkness’ einfach zu viele Fehler auf dem Parkett, die vom Wertungsgericht entsprechend wahrgenommen und bewertet wurden. „Ihr habt den Sieg weggeschmissen!“, so ein enttäuschter Knaack nach dem Turnier zu seinen Paaren.

Nach der Vorrunde gab es zunächst viel Lob, aber auch Kritik vom Trainer des BTSC. Erfreut über die nach der Deutschen Meisterschaft in Hamburg noch einmal gesteigerte tänzerische Qualität und die Dynamik der acht Paare, die dem Publikum und den Wertungsrichtern sicherlich nicht verborgen geblieben sind, bemängelte Knaack jedoch intensiv die Ausführung der Choreographie. Durch individuelle Fehler einzelner Formationsmitglieder stimmten plötzlich viele Bilder und Reihen nicht mehr. Ungewohnt für das Braunschweiger Team, entsprechend die Reaktion des Trainers.

In einer etwas längeren Videoanalyse ging Trainer Knaack dann auch verstärkt auf die gemachten Fehler ein und forderte im Finaldurchgang deutliche Besserung. Die Mannschaft versuchte dies auch umzusetzen, was ihnen aber nur teilweise gelang. Während sie tänzerisch noch eine ‚Schippe’ drauflegte, gelang es ihnen auch in diesem Durchgang nicht, die Choreographie fehlerfrei auf die Fläche zu bringen. Dies erzeugte wiederholt Unverständnis beim Trainer, der das Leistungsvermögen seiner Paare nach monatelangem Training kennt und sich die plötzlichen Patzer daher nicht erklären konnte. Dies brachte er dann auch verbal zum Ausdruck.

Aber wer Rüdiger Knaack kennt, weiß, dass er bereits an der Lösung arbeitet. Nicht umsonst gilt er als einer der besten Motivatoren in der Formationsszene. Und für die Mannschaft heißt es nun, individuelle Probleme zu lösen, um die Vorgaben des Trainers umzusetzen. Sie kann es schaffen und so ihr eigentliches Potential in der neuen Bundesligasaison zeigen.

Das nächste Turnier findet übrigens in zwei Wochen in Nienburg statt. Dann werden die Karten neu gemischt. Freuen wir uns auch dann auf ein sportlich fairen Wettkampf. Möge das beste Team gewinnen!

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Das Gesamtergebnis:

  1. TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846 … 2 1 1 1 1 11
  2. Braunschweiger TSC … 1 2 2 2 2 2 2
  3. TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg … 4 3 3 4 3 3 5
  4. 1. TC Ludwigsburg … 3 4 4 3 4 4 3
  5. TSC Blau-Gold Nienburg … 5 5 5 5 5 5 4

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  1. TSA des TSV Bocholt von 1867/1896 … 6 6 6 7 6 6
  2. Tanzclub Bernau … 7 7 8 6 7 7 8
  3. FG Hofheim/Friedberg/Gießen … 8 8 7 8 8 8 7



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